Willkommen

Willkommen in der Welt der PCR & qPCR!

Fundiertes Wissen, bewährte Tipps und clevere Lösungen für die tägliche Arbeit im Labor. Lilly Loop begleitet Sie dabei und beantwortet alle Fragen rund um PCR und qPCR, von den Basics bis zum gezielten Troubleshooting. Plus: aktuelle Termine, Events und News aus der Amplifikation.

Lilly Loop empfiehlt:

Der richtige Mastermix ist entscheidend!

qPCR-Experimente liefern nicht immer die erwarteten Ergebnisse, besonders bei anspruchsvollen Probenmatrices. Dafür gibt es jetzt Unterstützung:

Verschobene Cq-Werte? Inhibitoren könnten der Grund sein!
Kleine Verschiebung, große Wirkung: Ein um 3,3 Zyklen niedrigerer Cq-Wert ≙ 10× Ausgangsmenge
  • Inhibitoren beeinträchtigen die Polymerase-Aktivität.
  • Die Folge: verfälschte Ergebnisse und reduzierte Effizienz.
Wie kommen Inhibitoren in die Probe?
  • Ethanol: Rückstände aus der Nukleinsäure-Extraktion
  • EDTA, Heparin & Natriumcitrat: Antikoagulanzien
  • Huminsäure: Boden- und Umweltproben
Lillys Lösung: GoTaq® Endure qPCR Master Mix
  • Maximale Toleranz gegenüber PCR-Inhibitoren
  • Zuverlässige Ergebnisse auch bei komplexen Matrices
  • Sondenbasiert für höchste Spezifität

Schützen Sie Ihre Experimente vor Inhibitoren und erzielen Sie reproduzierbare Ergebnisse.

qPCR

Wie gelingt mein qPCR-Experiment?

qPCR Entscheidungsbaum: Wählen Sie die richtige Methode für Ihre Proben. Ausgangsmaterial RNA führt zum RT-qPCR System (Reverse Transkription der RNA in cDNA + qPCR): Bei schneller Routineanalyse wird One-Step RT-qPCR empfohlen (RT + qPCR in einem Ansatz), bei mehreren Targets oder hoher Flexibilität Two-Step RT-qPCR (erst RT, dann qPCR). Ausgangsmaterial DNA führt direkt zum qPCR Master Mix ohne Reverse Transkription. Beide Pfade führen zur Frage nach der Anzahl der Targets: Bei Singleplex wird gefragt, ob zusätzliche Spezifität durch eine Sonde erforderlich ist – Nein bedeutet Farbstoffbasierte qPCR (Spezifität über Primer ausreichend), Ja bedeutet Sondenbasierte qPCR (Spezifität über Primer + Sonde). Bei Multiplex wird Sondenbasierte qPCR für alle Targets empfohlen, gefolgt von der Frage nach der Probenart: Unkomplizierte Proben verwenden einen Standard Master Mix, komplexe Proben wie Blut oder Bakterien einen besonders inhibitortoleranten Master Mix wie GoTaq Endure.
qPCR-Entscheidungsbaum zur Auswahl des richtigen Master Mix oder RT-qPCR-Systems – abhängig vom Ausgangsmaterial (RNA oder DNA), der Anzahl der Targets (Singleplex oder Multiplex), der benötigten Spezifität (farbstoffbasierte vs. sondenbasierte qPCR) und der Probenkomplexität (Standard vs. inhibitortoleranter Master Mix).
Qualität Ihres qPCR-Experiments prüfen
Spezifität?
Nur Zielprodukt, keine Primer-Dimere
Reproduzierbarkeit?
SD < 0,5 Zyklen zwischen Replikaten
Linearität?
r² ≥ 0,98 über den gesamten Bereich
Effizienz?
90–110 % PCR-Effizienz
Sensitivität?
Niedrigste Konzentration der Standardkurve, die noch zuverlässig nachweisbar ist.
Erfahren Sie mehr zur Qualitätsbewertung Ihres qPCR-Experiments und zum erfolgreichen Vergleich zweier Master Mixe – inklusive praktischer Checkliste!
QR-Code – Leitfaden zum erfolgreichen Vergleich von qPCR Master Mixen
www.promega.com/successful-testing
Tipp: Achten Sie beim Vergleich zweier Master Mixe auf die jeweiligen Aktivierungszeiten!
Master Mix Übersicht

Welcher GoTaq® Master Mix passt zu Ihrer Probe?

Ob Standardanwendung, Umweltprobe oder Probe mit hohem Inhibitorgehalt: Vier Mastermixe decken alle qPCR-Anwendungen ab. Filtern Sie nach farbstoff- oder sondenbasierten Mastermixen, um auf einen Blick das richtige Produkt zu finden.

Farbstoffbasierte (dye-based) Real-Time qPCR

Farbstoffbasierte qPCR nutzt Fluoreszenz von Farbstoffen, die an doppelsträngige DNA binden. Diese Methode eignet sich für ein breites Spektrum an Anwendungen und bietet hohe Flexibilität.

Sondenbasierte (probe-based) Real-Time qPCR

Sondenbasierte qPCR nutzt fluoreszenzmarkierte, sequenzspezifische Sonden zur Detektion von PCR-Produkten. Diese Methode wird eingesetzt, wenn höchste Spezifität oder Multiplex-Analysen erforderlich sind.

GoTaq® qPCR Master Mix

Dye-based (BRYT Green®)
Anwendungsbereich
Allzweck
Hot Start
Setup bei Raumtemperatur
Inhibitorresistenz
Empfohlen für

Standardproben, z. B. Routine-qPCR, allgemeine Genexpressionsanalysen

Besonderheit

Der GoTaq® qPCR Master Mix (2X) basiert auf dem DNA-Farbstoff BRYT Green® mit höherer dsDNA-abhängiger Fluoreszenz und geringerer PCR-Inhibierung als vergleichbare Produkte. Gegenüber anderen farbstoffbasierten qPCR-Systemen bietet er ein höheres Signal-zu-Hintergrund-Verhältnis, niedrigere Cq-Werte, höhere Sensitivität und einen größeren linearen Bereich.

GoTaq® Probe qPCR Master Mix

Probe-based
Anwendungsbereich
Allzweck
Hot Start
Setup bei Raumtemperatur
Inhibitorresistenz
Empfohlen für

Standardproben, z. B. Multiplexing, SNP-Genotypisierung

Besonderheit

Der GoTaq® Probe qPCR Master Mix (2X) wurde für die sondenbasierte quantitative PCR (z. B. TaqMan® Probes) optimiert und enthält alle benötigten Reaktionskomponenten bis auf Sonde, Primer und Template. Die qPCR-Reaktionen lassen sich somit schnell und einfach ansetzen.

GoTaq® Enviro Master Mix

Probe-based
Anwendungsbereich
Umweltproben
Hot Start
Setup bei Raumtemperatur
Inhibitorresistenz
Empfohlen für

Wasser-, Boden- und andere Umweltproben mit komplexer Matrix

Besonderheit

Der GoTaq® Enviro qPCR Master Mix (2X) ist für die sondenbasierte qPCR anspruchsvoller Umweltproben optimiert. Seine Resistenz gegenüber gängigen PCR-Inhibitoren in Umweltproben, darunter zum Beispiel Huminsäure, gewährleistet eine zuverlässige Amplifikation und konsistente Ergebnisse.

GoTaq® Endure Master Mix

Probe-based
Anwendungsbereich
Inhibitorbelastete Proben
Hot Start
Setup bei Raumtemperatur
Inhibitorresistenz
Empfohlen für

Schwierige, stark inhibitorbelastete Proben (z. B. Blut, Stuhl, Boden, Rohextrakte)

Besonderheit

PCR-Inhibitoren können die Amplifikation beeinträchtigen und Cq-Werte verfälschen. Diese Effekte sind oft nicht sofort erkennbar. Die Wahl eines leistungsstarken Master Mixes ist hier besonders wichtig. Für Ihre schwierigsten Proben empfehlen wir den sondenbasierten GoTaq® Endure qPCR Master Mix (2X)!

Bestsellers

Unsere meistgenutzten qPCR-Produkte

Lilly Loop empfiehlt Ihnen außerdem unsere Bestseller rund um qPCR & reverse Transkription.

Produktname Größe Katalognummer Methode Geeignet für Inhibitorresistenz
25 ml A6002 Farbstoffbasierte qPCR qPCR mit fast allen Probenarten
12,5 ml A6121 Sondenbasierte RT-qPCR RT-qPCR mit fast allen Probenarten
10 ml A6221 Sondenbasierte qPCR qPCR mit besonders schwierigen Probenarten

Neue MIQE-Richtlinien wurden 2025 veröffentlicht!

Die MIQE-Richtlinien 2.0 setzen Standards für Planung, Durchführung und Dokumentation von qPCR-Experimenten — für transparente und reproduzierbare Ergebnisse.

Warum MIQE 2.0 wichtig ist

Die neuen Richtlinien betonen besonders korrekte Probennahme und nachvollziehbare Dokumentation.

  • Klare Standards für Reproduzierbarkeit
  • Geeignete Kontrollen einbinden
  • Tipps für Publikationen & Reviews

Mit Promega-Reagenzien minimieren Sie Fehlerquellen und erfüllen MIQE-Anforderungen zuverlässig.

FAQ

Häufig gestellte Fragen zu qPCR

Was sind PCR-Inhibitoren und wie beeinflussen sie mein Experiment?

PCR-Inhibitoren sind Substanzen in der Probe, die die Aktivität der DNA-Polymerase beeinträchtigen können. Dazu gehören unter anderem Rückstände aus der Probenaufbereitung (z. B. Ethanol), Antikoagulanzien wie EDTA oder Heparin, z. B. aus Blutentnahmeröhrchen sowie Huminsäuren aus Umweltproben. Bereits geringe Mengen können den Cq-Wert verschieben und dadurch die Interpretation der Ergebnisse erschweren – etwa durch scheinbar veränderte Ausgangsmengen oder reduzierte Effizienz der PCR.

Wie erkenne ich, ob meine Proben Inhibitoren enthalten?

Ein mögliches Zeichen einer Hemmung sind unerwartet verschobene Cq-Werte ohne plausible biologische Erklärung. Dies kann besonders bei komplexen Probenmatrizes auftreten – wie Blut, Umwelt-, Pflanze oder Lebensmittelproben. In solchen Fällen sollte eine mögliche Hemmung als Fehlerquelle in Betracht gezogen werden.

Welche Probentypen sind anfällig für PCR-Hemmung?

PCR-Hemmung tritt am häufigsten bei Proben komplexer Zusammensetzung auf. Dazu gehören Umweltproben (z. B. Boden oder Wasser), klinische Proben (z. B. Vollblut oder Serum), Lebensmittelproben und Pflanzenmaterial. Diese Matrizes können verschiedene hemmende Substanzen enthalten, die die PCR beeinträchtigen.

Was kann ich tun, wenn meine Proben hohe Mengen an Inhibitoren enthalten?

Bei Proben, die potenziell hemmende Substanzen enthalten, ist es wichtig, die qPCR-Bedingungen entsprechend anzupassen. Dazu zählen z. B. eine optimierte Probenaufbereitung (z. B. mit ReliaPrep CleanUp oder ProNex) zur Reduktion von Inhibitoren oder der Einsatz von Master Mixen, die eine höhere Toleranz gegenüber Inhibitoren aufweisen. Falls die Zielkonzentration ausreichend hoch ist, bietet es sich an, eine Probenverdünnung durchzuführen um auf Inhibitoren zu testen. Ziel ist es, auch bei komplexen Matrizes zuverlässige und reproduzierbare Ergebnisse zu erzielen.

Wie erkenne ich in der semi-log Ansicht, ob die Schwelle korrekt gesetzt ist?

In der semi-logarithmischen (log) Ansicht ist die Schwelle korrekt gesetzt, wenn sie die Amplifikationskurven in deren linearem, aufsteigendem Bereich schneidet. Dieser Bereich erscheint in der log-Ansicht als gerade, parallele Linie.

Konkret bedeutet das:

  1. Die Schwelle muss deutlich über dem Basisrauschen liegen.
  2. Sie muss die Kurven im mittleren, linearen Bereich der logarithmischen Ansicht schneiden (= exponentielle Phase der Reaktion).
  3. Sie sollte deutlich unter dem Plateau gesetzt sein, wo die Reaktion durch Reagensverbrauch begrenzt wird.

Eine gut gesetzte Schwelle erkennt man daran, dass alle Amplifikationskurven am Schnittpunkt ungefähr parallel verlaufen. Wenn die Schwelle im gekrümmten Übergangsbereich zum Plateau gesetzt wird, sind die Cq-Werte unzuverlässig.

Können Cq-Werte zu früh sein?

Ja, unerwartet frühe (ungewöhnlich niedrige) Cq-Werte können auftreten und sind ein Zeichen eines Problems. Die häufigsten Ursachen sind:

  • Zu viel Template: Wenn die Fluoreszenz bereits in frühen Zyklen die Schwelle erreicht, funktioniert die automatische Baseline-Definition nicht korrekt und führt zu falschen Messwerten.
  • Kontamination: Kontamination der Reagenzien mit der Zielsequenz kann zu sehr frühen Cq-Werten führen.

Cq-Werte unter 15 sollten generell vermieden werden.

Warum eignen sich manche Master Mixes für Multiplexing und andere nicht?

Grundsätzlich können nur Sonden-basierte Master Mixes für multiplex qPCR eingesetzt werden. Beim Multiplexing konkurrieren mehrere Primerpaare und Sonden um dieselben Ressourcen, was besondere Anforderungen an die Reagenzien stellt. Die wesentlichen Unterschiede liegen in der Polymerasekonzentration und -aktivität, der Pufferoptimierung für mehrere Primer-/Sondensysteme und der Inhibitorresistenz.

Folgende Optimierungsschritte haben sich in der Praxis bewährt:

  • Validieren Sie zunächst jeden Assay als Singleplex und stellen Sie eine Effizienz zwischen 90 und 110 % sicher.
  • Nutzen Sie FAM für schwach exprimierte Ziele (stärkstes Signal), schwächere Farbstoffe für abundante Ziele.
  • Passen Sie das Primer-zu-Sonden-Verhältnis an: 1:1 für stark exprimierte Ziele, erhöhen Sie das Primer-Verhältnis für schwach exprimierte Ziele.
  • Nutzen Sie einen Master Mix, der speziell für Multiplex-Anwendungen formuliert ist.

In vielen Fällen können Multiplex-Assays auch erfolgreich mit nicht speziell für diesen Zweck optimierten Reagenzien etabliert werden.

Aktuelle Termine zum Thema qPCR
Webinar

Signal statt Rauschen – qPCR-Daten verstehen

on demand verfügbar Vortragssprache: Deutsch
Jetzt anschauen
Webinar

From Signal to Insight – Making Sense of Your qPCR Data

on demand verfügbar Vortragssprache: Englisch
Jetzt anschauen
Webinar

qPCR-Workflow ganzheitlich optimieren: Von der Probe bis zum Multiplex-Assay

on demand verfügbar Vortragssprache: Deutsch
Jetzt anschauen
Webinar

Comprehensive optimization of qPCR workflows: From sample to multiplex assay

on demand verfügbar Vortragssprache: Englisch
Jetzt anschauen
Workshop

Derzeit finden keine Workshops zum Thema qPCR statt. Besuchen Sie diese Seite regelmäßig, um über neue qPCR-Workshops und Termine informiert zu bleiben. Falls Sie interessiert an Workshops zu anderen Themen sind, schauen Sie gerne hier: 

Promega Trainingslabor
Learning

Wusstest Du schon…?

Was hat LSD mit PCR zu tun? Und was ist eigentlich PCR? Anwendungen und Promega-Tipps.

Neue Videos werden laufend ergänzt – direkt hier auf der Seite ansehen.

PCR einfach erklärt
FAQ mit Thorsten: PCR-Inhibitoren
FAQ mit Thorsten: Threshold richtig setzen
PCR

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Polymerasen-Übersicht

Anwendung GoTaq® G2 DNA Polymerase GoTaq® G2 Flexi DNA Polymerase GoTaq® G2 Hot Start Polymerase Pfu DNA Polymerase
Genotypisierung
Multiplex-PCR
Kolonie-PCR
Fast-PCR
Hochdurchsatz
Klonierung & Subklonierung
Ortsspezifische Mutagenese
Template-Generierung für die Sequenzierung
Eigenschaften
5'–3' Exonuklease-Aktivität
Proofreading-Aktivität
Amplikongröße <5 kb <5 kb <5 kb <10 kb
Enzymtyp Rekombinant Rekombinant Rekombinant Nativ
PCR-Produkt Überhang 3' A 3' A 3' A Blunt Ends
Raumtemperatur-Setup
Farbloser Reaktionspuffer
Farbiger Reaktions- & Ladepuffer
MgCl₂ im Reaktionspuffer enthalten
MgCl₂ im separaten Tube enthalten (25 mM) enthält MgSO₄

Mastermix-Übersicht

Anwendung GoTaq® G2 Master Mixe GoTaq® G2 Hot Start Master Mixe GoTaq® Long PCR Master Mix
Colorless Green Colorless Green
Genotypisierung
Long-PCR
Multiplex-PCR
Kolonie-PCR
Fast-PCR
Hochdurchsatz
Klonierung & Subklonierung
Ortsspezifische Mutagenese
Template-Generierung für die Sequenzierung
Eigenschaften
5'–3' Exonuklease-Aktivität
Proofreading-Aktivität
Amplikongröße <5 kb <5 kb <5 kb <5 kb <40 kb
Enzymtyp Rekombinant Rekombinant Rekombinant Rekombinant Rekombinant
PCR-Produkt Überhang 3' A 3' A 3' A 3' A 3' A blunt
Raumtemperatur-Setup
Farbloser Reaktionspuffer
Farbiger Reaktions- & Ladepuffer
MgCl₂ im Reaktionspuffer enthalten
MgCl₂ im separaten Tube enthalten (25 mM)
FAQ

Häufige Fragen zur PCR

Was verursacht Primer-Dimere?

Primer-Dimere entstehen, wenn Primer aneinander statt an die Zielsequenz binden und anschließend von der Polymerase verlängert werden. Im Agarosegel erscheinen sie meist als kleine Banden unterhalb von 100 bp.

Begünstigt werden Primer-Dimere durch komplementäre Primersequenzen, hohe Primerkonzentrationen oder niedrige Annealing-Temperaturen.

Zur Reduzierung von Primer-Dimeren können folgende Maßnahmen helfen:

  • Annealing-Temperatur erhöhen
  • Primerkonzentration reduzieren
  • Primerdesign überprüfen
  • Eine Hot-Start-Polymerase verwenden – diese verhindert die Polymeraseaktivität während des Reaktionsaufbaus und kann die Bildung von Primer-Dimeren deutlich reduzieren.
Welche Rolle spielt Magnesium (Mg²⁺)?

Magnesiumionen sind für die Aktivität der DNA-Polymerase erforderlich. Die optimale Mg²⁺-Konzentration beeinflusst sowohl die Ausbeute als auch die Spezifität der PCR. Zu wenig Magnesium kann die Amplifikation reduzieren, während zu viel Magnesium unspezifische Produkte begünstigen kann.

Mit der GoTaq® G2 Flexi Polymerase kann der Magnesiumgehalt je nach Bedarf ganz flexibel angepasst werden, da MgCl₂ (25 mM) im separaten Tube enthalten ist.

Warum erhalte ich kein PCR-Produkt?

Wenn kein PCR-Produkt nachweisbar ist, können verschiedene Faktoren die Amplifikation verhindert haben. Häufige Ursachen sind eine zu geringe Template-Menge, degradierte DNA, ungeeignete Primer oder eine zu hohe Annealing-Temperatur.

Folgende Optimierungsschritte können helfen:

  • Template-Konzentration und -Qualität überprüfen
  • Annealing-Temperatur mit einem Temperaturgradienten optimieren
  • Primerdesign überprüfen
  • Die Zykluszahl erhöhen
  • Eine Positivkontrolle einsetzen, um die Funktion der PCR-Reagenzien zu bestätigen
Die Wartezeit hat ein Ende:

Unsere Lilly Loop ist jetzt bei uns!

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Erste Bleistiftskizze von Lilly Loop

Von der Idee …
erste Skizzen und Entwürfe

Fertiges Lilly-Loop-Plüschtier im Promega-Kittel

… zum Stofftier
Mit viel Liebe zum Detail